Was Sie in Caracas besser unterlassen

- Fotografieren: Nicht weil es verboten wäre, sondern weil Diebe sich für Ihre Kamera interessieren. Wenn Sie Fotos machen möchten, dann mit einem mög- lichst unauffälligen Gerät.

- Geldbörse aus der Tasche holen:  Natürlich werden Sie auch hin und wieder etwas kaufen und bezahlen müssen. Tun Sie dies nach Möglichkeit nicht mit ei- ner prall gefüllten Geldbörse, sondern halten Sie dafür kleinere Geldscheine in der Hosentasche bereit. Am besten führen Sie gar keine größeren Geldbeträge mit sich, und wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, dann wenigsten nah am Körper.

- Barrios betreten: Auch wenn Sie neugierig sind und Sie das „andere“ Leben in den Barrios interessiert, machen Sie stets einen großen Bogen um diese Viertel: Als Europäer kann es Ihnen passieren, dass Sie dort nicht mehr heil herauskommen. Wenn Sie sich die Armenviertel unbedingt ansehen möchten, können Sie eine Busfahrt in Richtung Flughafen unternehmen. Der Bus fährt direkt durch die Armenviertel:

Das „Barrio Petare“ am Stadtrand gilt als das zweitgrößte des Kontinents, wo über 1,5 Mio. Menschen auf engstem Raum leben.

- Nachtspaziergänge: Nach Sonnenuntergang ist es nicht ratsam, sich zu Fuß durch Caracas zu bewegen. Nehmen Sie lieber ein  Taxi und lassen Sie sich sicherheitshalber von Tür zu Tür bringen. [...]